Ich hab mir gedacht, ich richte mir einen Blog ein, damit ich euch (oder auf jeden Fall diejenigen von euch, die sich für mich, mein Leben, oder das worüber ich mir Gedanken mache interessieren:) genau über diese Sachen auf dem Laufenden halten kann.
Gleichzeitig könnt ihr hier alle mitreden, was meiner Meinung nach ne sehr, sehr geile Möglichkeit ist, weil dann nämlich nicht nur ich meine Weisheiten verkünde und ihr zuhören müsst und höchstens nicken oder den Kopf schütteln dürft, sondern das Ganze –durch euch!!– ein bisschen offener und auch interessanter wird…
mal schaun, wie!
Und jetzt gibt’s noch ein kleines Update von mir:
> BiBs ist vorbei: 3 intensive Jahre in Marburg sind vorbei, nun bin ich fast schon Jugendreferentin, Erzieherin, Gemeinde-pädagogin..sowas in der Art;)
Ich hab in der Zeit in Marburg viel über mich, andere Menschen, Gott und die Welt gelernt, über vieles nachgedacht, hab viele tolle Menschen kennen gelernt und bin ordentlich gereift -und geschleift worden (hehehe, wenn man das selber von sich so sagen kann;).. und bin auch in vielen Bereichen auf ne gute, interessante und Horizont erweiternde Art geprägt worden! Danke an alle von euch, die dabei waren und irgendwie Schuld daran sind!
> Was es mir schon ganz schön schwer gemacht hat aus meiner ZuHauseStadt wegzugehen, sind meine Freaks. Meine Gemeinde. Jesus Freaks Marburg – das steht für mich immer noch für Freunde, Familie, Menschen, die einander und Gott begegnen, staunen, hoffen, zweifeln, vertrauen,..Geborgenheit, offen, ehrlich - meistens, wir arbeiten dran;). So wie wir sind – Erleben, machen, geflasht davon sein, dass Gott heilig ist und uns gleichzeitig liebt!...
auf dem Bild seht ihr ein paar davon;)!
Als ich im Zug saß und langsam meine Stadt und damit auch meine FreaksFreunde irgendwie hinter mir und zurück ließ, hab ich mir überlegt, ob es überhaupt gut ist so sehr an etwas zu hängen, wie ich es in dem Moment empfunden habe. Schmerz und so. Abschiedsschmerz. Trauer. Man hängt dran. An Menschen, an Umständen..und das, obwohl man eigentlich neu anfangen will. Und zwar "volle Kraft voraus!"
Aber dann kam mir der Gedanke, dass es bei dieser Sache nicht darum geht zu entscheiden, ob und wieviel Schmerz und dran hängen gut oder schlecht ist, sondern darum, zu wissen wie es nun mal ist und dann damit umzugehen! Anders ausgedrückt: Ich glaube, dass ich nur, wenn ich weiß wo ich herkomme, wer ich bin, wo mein ZuHause ist, wo ich hingehört hab und wo und wer die Menschen sind, die dazugehörten, auch VOLLE KRAFT VORAUS ins Neue gehen kann. Mit ganzem Herzen + mit ganzem Verstand.
Und so ist es;)
> Wo ich hingehe? Nach Karlsruhe. Dort werde ich ab September im CVJM mein Anerkennungsjahr machen. Wie es genau wird weiß ich natürlich noch nicht, aber ihr könnt euch hier einen kleinen Einblick in einen Teil meiner zukünftigen Arbeit verschaffen;) Der Rest bleibt spannend! Ich freu mich drauf und ich glaube, dass ich wieder viele interessante Menschen kennen lernen werde, die mich weiterbringen (und die ich weiterbringe – hehehehe;), mit denen ich zusammen träumen und an diesen Träumen arbeiten kann – so ähnlich, und gleichzeitig irgendwie anders, wie es in Marburg war..!
Später mehr zu allem;)
tschö.